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Wie früher man sich seinen zeitlichen Horizont im Mittelalter legt um so schwieriger wird es für den gewählten zeitlichen Bereich entsprechende Quellen aufzutun. In der Zeit nach 1230 nehmen die Informationen zu, gibt es doch einige erhaltene Werke, wie den Sachsenspiegel (als Rechtsbuch um 1230), die Maciejowski oder Kreuzfahrerbibel (1245), den Codex Manesse (1300) oder die Abbildungen des Lutrell-Psalter um 1345. Diese Werke enthalten zeitgenössische Abbildungen und können als Quellenlieferant für Kleidung, Geschirr und Hausrat für Arbeitsgeräte und auch für Waffen benutzt werden. Auch im religiösen Bereich, gibt es viele Bücher, die entsprechende Abbildungen enthalten. Einige dieser Werke sind zwischenzeitlich digitalisiert und auch im Internet verfügbar. Weitere Informationen: Wie Schnitte und Hinweise für Bekleidung, Ausstattung und Herstellungsweisen bis hin zu genauen Anleitungen zum Bau von Möbeln (Kisten, Tischen, Bänken) Lagerzubehör und Zelten, von Waffen und vielerlei Gerätschaften sind ebenfalls im Internet zu finden. Man suche sich Gruppen mit einem zeitlichen Hintergrund heraus, die in die gewählte Periode passen, dort sind in der Regel weitere Informationen zusammengetragen die einem im jedem Falle weiter helfen werden. Auf jeden Fall findet man hier auch Links zu weiteren Gruppen und ab und an auch Hinweise zu Bezugsquellen. Somit ist es sehr leicht möglich sich innerhalb relativ kurzer Zeit mit einer ganzen Menge an Informationen zu versorgen, auf die man dann aufbauen kann. Informationen und Antworten auf speziellere Fachfragen findet man in den zahlreichen Foren, wo man auch gezielte Fragen stellen kann, und man wird in der Regel auch eine entsprechende brauchbare Antwort erhalten, die einem auch weiter hilft. Das trifft auch auf die immer wieder gerne nachgefragten Bekleidungslisten (Klamottenzettel) zu. Wer sein Mittelalterhobby einigermaßen mit Ernst betreiben möchte kommt um eine gewisse Mindest- und Grundausstattung nicht herum. Diese hat sich an der gewählten Zeitepoche, den örtlichen Gegebenheiten, den damals verwendeten Materialien aber auch an den Bekleidungs- und Standesvorschriften zu orientieren, wenn man die eigene Darstellung einigermaßen dem Gast, Besucher oder Interessierten vermitteln möchte.
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